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Damen: Spielberichte

Damen gewinnen in Riemke

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Handball

Dürftige Ausbeute und gerechter Lohn

Von Ralf Wiethaup am 15. März 2012 10:06

Recklinghausen. So unterschiedlich geht's bei den Recklinghäuser Handball-Damen in der Bezirksliga zu: Während Schlusslicht PSV II wieder eine Heimniederlage erlitt, festigte die ETG in Riemke einen Platz in der oberen Tabellenhälfte.

Der Beweis ist erbracht: Die Handball-Damen der ETG gehören zur besseren Hälfte der Bezirksliga. Nach dem 21:16-Erfolg bei Teutonia Riemke III gibt es daran wohl keinen Zweifel mehr.Und aus Coach Alexander Gerdes sprach unüberhörbarer Stolz: „Die Mannschaft hat als solche überzeugt, der Teamgeist war hervorragend.“ Doch ein oder zwei Sonderlobe sprach der ETG-Trainer dann doch aus: „Was Michaela Bartsch und Susanne Hommel im Tor gehalten haben, war schon klasse. Und die Leistung von Simone Schmidt in der Defensive war überragend.“

Und nicht nur das: „Auch in der Offensive haben die Abläufe gestimmt. Und Kathy Trachternach konnte auf der ungewohnten Außenposition glänzen.“Nach zwei Niederlagen in Serie hat sich das Team damit wieder selbst belohnt, die Partie gegen den verlustpunkfreien Spitzenreiter aus Sprockhövel kann man nun am Samstag locker angehen.

ETG: Bartsch, Hommel; Tekath, A. Trachternach, K. Trachternach, Bogoslaw, Kozowy, Wulf, Claus, Schmidt, Blick, Hansonis
 

Ein Schlag mit verheerender Wirkung

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Handball

Ein Schlag mit verheerender Wirkung

Von Ralf Wiethaup am 07. März 2012 10:1Recklinghausen.

Eigentlich lagen die ETG-Damen bereits auf Erfolgskurs, doch dann erlitten sie einen Rückschlag, der letztlich in eine 15:18-Niederlage gegen den TuS Ickern mündete.Was war passiert?

Eine der Besten im ETG-Team: Luisa Tekath (M.) entwischt erneut der Ickerner Abwehr. Foto: Wiethaup

Nach recht dominantem Spiel in der ersten Halbzeit, in der man unter anderem mit 6:2 führte, bekam Torjägerin Anne Trachternach einen höchst unangenehmen Schlag gegen den Hals, von dem sich im weiteren Verlauf weder die Spielerin noch das Team erholten.

Bei Trachternach lautete die vorläufige Diagnose „Prellung im Schlüssel- und Brustbeinbereich“, die Mannschaft litt fortan an „hängenden Köpfen“, wie Coach Alexander Gerdes erklärte, der zuvor schon den Ausfall von Sandra Gerlach (entzündeter Hundebiss) hinnehmen musste. Ickern zog vorbei – und obwohl die ETG-Damen dem Kontrahenten lange ein Spiel auf Augenhöhe lieferten, kamen sie nicht mehr entscheidend heran.

ETG: Bartsch, Hommel; Tekath, A. Trachternach, Bogoslaw, Kozowy, Wulf, Claus, Schmidt, Blick, Ostler

Derweil gastierte Liga-Konkurrent PSV II beim HC Bochum. Es ist nun wirklich nicht sensationell, dass die dort mit 21:26 verloren hat, es sei aber durchaus überraschend, so Trainer Anne Mühlenbrock, „dass das Team auch diesmal wieder so gut mithalten konnte“.

Und das verleiht den leidgeprüften Recklinghäuserinnen Hoffnung, die nach dem zeitgleichen Sieg der TG Voerde wieder auf den letzten Platz gestürzt sind. Am nächsten Sonntag (18 Uhr) geht es nun im Heimspiel gegen den TuS Hagen, und da scheint ein Erfolg schon viel eher möglich.

In Bochum habe jedoch sowohl das Engagement als auch die Moral der Mannschaft eindeutig gestimmt, so Mühlenbrock: „Wir waren mehrfach wieder herangekommen“, doch am Ende hat der HC, der zur erweiterten Bezirksliga-Spitze zählt, die Sache doch recht souverän über die Ziellinie geschaukelt.

PSV II: Grossmann; Vollmann, Porbatzki, Bruns, Quinkenstein, Mühlenbrock, W. Stoffers, Tuschhoff, Skibba
 

Leichtes Spiel

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Leichtes Spiel !

von Jürgen Schumann am 23. Januar 2012 10:01

 

Das Derby wurde zur klaren Angelegenheit. Durch einen ungefährdeten 23:12 (10:4)-Erfolg über die Zweitvertretung der Polizeisportvereinigung (PSV) hat Bezirksliga-Aufsteiger ETG seinen vierten Tabellenrang behauptet.

Luisa Tekath von der ETG hat im Bezirksliga-Derby einen schweren Stand. Mit vereinten Kräften stoppt die PSV-Abwehr die vierfache Torschützin. Foto: Schumann

Das Team aus dem Norden der Stadt wurde nach dem kürzlichen Rücktritt von Trainer Thomas Brannekämper von Anne Mühlenbrock betreut. Als „Motivator“ unterstützte sie Michael Brannekämper. Doch auch er konnte nicht verhindern, dass dem Schlusslicht zumindest anfangs nichts gelang. Im Angriff waren die Gäste zu harmlos.

Die ETG hatte daher leichtes Spiel. Angetrieben von Anne Trachternach und Kirsten Hansonis auf der Mittelposition im Rückraum drückte das Team von Alexander Gerdes aufs Tempo und konnte sich nach einer guten Viertelstunde bereits auf 6:0 deutlich absetzen. Einen durchaus möglichen höheren Rückstand verhinderte einzig PSV-Keeperin Sira Leipholz.

Bei einer Auszeit versuchte Anne Mühlenbrock ihre Schützlinge aufzurichten. Und das hatte auch einen bescheidenen Erfolg. In der 22. Minute gab es durch Annette Mühlenbrock den ersten PSV-Treffer. Und postwendend legte Anke Tuschhoff zum 2:6 nach. Aber mehr gestattete die ETG, die auch nicht gerade glanzvoll wirkte, den Gästen nicht. Immer wieder kam das Team von der Hillerheide über die linke Seite mit Sandra Gerlach zum erfolgreichen Abschluss – 10:4 zur Pause.

Nach Wiederanpfiff setzte die Gerdes-Sieben weiter die Akzente. Vor allem war es nun Vanessa Claus, die sich am Kreis immer besser in Szene setze. Auch Jennifer Nowoczyn, die im zweiten Durchgang im PSV-Tor stand, konnte die ETG nicht aufhalten. Die Gastgeberinnen bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Sandra Wulf, Anne Trachternach und Luisa Tekath schraubten mit einem Dreierpack das Zwischenergebnis auf 15:5 (40.). Die Vorentscheidung, weil sich bei der PSV nun auch technische Fehler häuften.
   

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